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RSV Eintracht beendet Vorbereitungsturnier als Dritter

Fiedrich Lennartz war der Pechvogel beim Turnier in Gotha, als er sich eine Bänderverletzung zuzog
Der RSV Eintracht Teltow / Kleinmachnow / Stahnsdorf hat das Vorbereitungsturnier von Regionalligist BiG Gotha Rockets mit der Bilanz von zwei Niederlagen und einem Sieg als Dritter abgeschlossen. Die Brandenburger begannen das Turnier am Sonnabend denkbar ungünstig mit einer hohen 64:90 Auftaktniederlage gegen Ligakonkurrent SC Rasta Vechta. Dabei hatte die Mannschaft vor allem Probleme bei der Abstimmung im Angriffsspiel und fabrizierte insgesamt 27 Ballverluste, den Großteil davon im dritten Viertel. „Damit kann man kein Spiel gewinnen.“, bilanzierte ein zunächst enttäuschter Coach Vladimir Pastushenko, der für das folgende Duell mit dem Ausrichter eine deutliche Leistungssteigerung erwartete. Gegen die ambitionierten Thüringer startete der RSV Eintracht zunächst auch viel versprechend, allerdings kam erneut ein Einbruch nach dem Seitenwechsel, so der Sonnabend mit einer zweiten Niederlage (77:86) abgeschlossen wurde.

Mannschaft und Trainer nutzten die anschließende Zeit sowohl für ein Wellnessprogramm als auch für ausführliche Besprechungen. Beide Maßnahmen schienen gefruchtet zu haben, denn im abschließenden Match am Sonntag gegen den Regionalligisten BG Göttingen zeigten sich die Pastushenko-Schützlinge wie verwandelt. Defensiv wurde nun engagiert und effektiv agiert. Zudem erfolgte trotz guter erster Halbzeit im dritten Viertel kein Einbruch, so dass ein ungefährdeter 88:62 Erfolg eingefahren werden konnte. „Von Spiel zu Spiel war eine Leistungssteigerung erkennbar. Dennoch liegt bis zum Saisonstart noch sehr viel Arbeit vor uns. Das Turnier war insgesamt aber sehr positiv, denn es gab für alle zehn mitgereisten Spieler ausreichend Spielzeit.“, bilanzierte Pastushenko. Topscorer in allen drei Partien war jeweils Jackson Capel mit 17, 29 und 23 Zählern. Dennis Langer steuerte mit 16 Punkten und 12 Rebounds zum Sieg gegen Göttingen ein Double-Double bei. Einziger Wermutstropfen ist die Verletzung von Friedrich Lennartz, der im Abschlussspiel umgeknickt war. Wie ernsthaft die Bänder im bereits letzte Saison in Mitleidenschaft gezogenen Knöchel angegriffen sind, wird aber erst eine ärztliche Untersuchung zeigen können.

Turniersieger wurde übrigens nicht unerwartet die ausrichtenden BiG Gotha Rockets, die sich auch gegen Vechta und Göttingen durchsetzen konnten.



Geschrieben am 06.09.2009 von Marcus Boljahn

 
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