Service
Spielpläne
Tabellen
Kampfgericht
Pressespiegel
Archiv
Tickets
Regelwerk
RSV-Shop
Kontakt
Impressum
Links
 

» Archiv

» Drachen eine Nummer zu groß

RSV unterliegt starken Rhöndorfern / Ausfall von Klaus Schille konnte nicht kompensiert werden

Die Drachen beim Hals zu packen und erlegen, war das Ziel, dass sich der RSV Eintracht für das Heimspiel gegen SOBA Dragons Rhöndorf gesetzt hatte. Allein, es fehlte im Schnitt an der Körpergröße, um dem Aufstiegsaspiranten wirklich an den Kragen zu gehen und gefährlich zu werden.
Nachdem mit Klaus Schille (2,09 m) der etatmäßige Center wegen einer heftigen Grippeattacke kurzfristig nicht mit aufs Parkett gehen konnte, blieb der Eintracht mit Dennis Langer (2,06 m) nur ein Spieler, der überhaupt das Gardemaß von mindestens zwei Metern erreichte. Reichlich Arbeit erwartete den 20 Lenze jungen Flügelspieler, denn Gästecoach Eric Detlev konnte diesbezüglich aus dem Vollen schöpfen. Sowohl Jonas Wohlfarth-Bottermann (2,07 m) als auch Johannes Lange (2,08 m) und der ehemalige Leverkusener Erstligaspieler Jürgen Malbeck (stolze 2,15 m) maßen noch ein Stückchen mehr und stellten die verbliebenen neun RSV-Akteure auf eine harte Probe.
Im ersten Viertel schenkten sich beide Teams nichts und agierten auf Augenhöhe. Erst im zweiten Viertel konnte der Gast vom Rhein seine körperlichen Vorteile deutlicher herausspielen, auch weil Foulprobleme die ohnehin kleine Aufstellung des RSV zusätzlich strapazierten. Um den Spielrhythmus der aggressiven Drachen zu stören, nahm Vladimir Pastushenko nach einem 2:11-Lauf eine Auszeit. Doch die Drachen hatten nun Feuer gefangen und enteilten Pastushenkos Mannen v.a. durch eine anhaltend hohe Trefferquote von der Dreipunktlinie (64 % für Rhöndorf ggü. 11 % für die Eintracht in den ersten 20 Minuten). In die Halbzeit ging es mit einem vorentscheidenden 31:51.
Im dritten Viertel bewiesen beide Mannschaften ein lockeres Händchen. Zwischenzeitlich enteilte Rhöndorf auf bis zu 24 Punkte (35:59; 22. Spielminute), doch die Eintracht bewies noch einmal Herz und Moral eines Drachentöters, auch wenn man sich der Beute nicht wesentlich annähern konnte (61:77 nach 30 Minuten). Vor 420 Zuschauern in der BBIS-Halle konnte RSV-Kapitän Tim Modersitzki sein Team im Schlussviertel noch einmal auf 14 Punkte heranbringen, die mit ausdauernder Feuerkraft ausgestatteten Drachen bewiesen jedoch Stehvermögen und spielten den 98:76-Sieg auch in der Höhe verdient nach Hause.

Stimmen der Trainer

Vladimir Pastushenko: „Uns hat heute nicht nur die Körpergröße, sondern auch ein Quäntchen Erfahrung gefehlt. Das kann sich mit Klaus’ Rückkehr aber schnell ändern. Außerdem sondieren wir nach wie vor den Spielermarkt.“

Eric Detlev: „Der Ausfall von Klaus Schille kam uns sicherlich zugute. So konnten wir unsere Trümpfe im physischen Bereich voll ausspielen.“

Statistik RSV: Capel (23 Punkte), Hauer (14), Hubbard (12), Langer (10), Modersitzki (7), Schumann (6), Lennartz (4), Bloch, Michalak (n.e.)

Statistik Rhöndorf: von Fintel (16 Punkte), Lange (14), Watson (13), Rojik (11), Spraggins (10), Wohlfarth-Bottermann (10), Larsen (8), S. Korp (6), Malbeck (5), Montag (5)

Viertelergebnisse: 18:19, 13:32, 30:26, 15:21.

### Splitter zum Spiel: Ausgeglichener als Rhöndorf kann man kaum spielen. Sechs Spieler punkteten zweistellig und jeder Spieler der Dragons trug sich mit mindestens fünf Punkten in die Korbjägerliste des Spiels ein.
Momentan befindet sich die Eintracht mit zwei Siegen und drei Niederlagen auf Platz 11 der Tabelle. Mit Braunschweig und Leverkusen warten zwei Tabellennachbarn als nächste Gegner. ###


Geschrieben am 25.10.2009 von Stephan Reitzig

 
Premium-Partner
Ausrüster
Grafikdesign
Merchandise
Web-Host

 
Webdesign & Code: Lars Boljahn 2006 ©