RSV Eintracht reist nach Wedel
Nach drei Heimspielen in Folge geht es für die Basketballer des RSV Eintracht Teltow / Kleinmachnow / Stahnsdorf in der 2.Basketball Bundesliga Pro B am Wochenende wieder auf Reisen. Zum dritten Mal in Folge ist das Ziel der Auswärtsfahrt dabei im Norden Deutschlands angesiedelt. Gegner am Sonnabend um 19:00 Uhr ist der Traditionsverein SC Rist Wedel, der nach sieben Jahren Abwesenheit als Meister der Regionalliga Nord in dieser Saison wieder in die 2.Bundesliga zurückgekehrt ist. Ähnlich wie dem RSV Eintracht, der von seinen Gegnern fälschlicherweise häufig in Berlin angesiedelt wird, ergeht es auch den westlich von Hamburg an der unteren Elbe beheimateten Wedelern, welche irrtümlicherweise oftmals der Hansemetropole zugeordnet werden. In der 40-jährigen Vereinsgeschichte können die Norddeutschen einige Erfolge aufweisen. Bekannteste Spieler aus der Basketball-Schule des SC Rist sind die ehemaligen Nationalspieler Ingo Freyer und Marvin Willoughby.Nach den beiden erfolgreichen Auswärtsauftritten in Wolfenbüttel und Braunschweig geht die Mannschaft von Trainer Vladimir Pastushenko optimistisch in die Fahrt zum nördlichsten Standort der Liga. „Wir wollen den dritten Auswärtssieg.“, so die klare Marschroute des Trainers, der unter der Woche die Fehler aus der 74:82 Heimniederlage gegen Nürnberg klar angesprochen hatte. Allerdings ist der Tabellendreizehnte aus Wedel alles andere als ein Punktelieferant. Dies haben die Elbstädter nicht nur in ihren bisherigen zwei Saisonsiegen bewiesen, sondern auch in den oftmals knappen Niederlagen. Überragender Akteur ist dabei Centerspieler Peter Huber-Saffer, der mehrere Jahre in der 1.Bundesliga für die Telekom Baskets Bonn agierte und nach einem Zwischenstopp in Heidelberg nun in Wedel angekommen ist. Dort führt er die teaminterne Wertung bei Punkten (16,8), Rebounds (7,8), Blocks (1,3), Feldwurfquote (54,9%) und Dreipunktequote (56,3%) an. Offensive Unterstützung erhält der 2,08m Hüne in erster Linie durch den wurfstarken Kanadier Stuart Turnbull (14,2 PpS) und Aufbauspieler Florian Moysich (12,7 PpS). Die eigentliche Stärke der Mannschaft von Trainer Özhan Gürel ist jedoch die Ausgeglichenheit, denn insgesamt elf Spieler gehören zur festen Rotation und bringen sich regelmäßig in jedem Spiel in die Punkteliste ein. Durch viele frische Kräfte können die Norddeutschen auch eine hohe Intensität in der Verteidigung an den Tag legen, so dies sie in dieser Kategorie auf Platz 7 der Liga liegen.
Die Brandenburger erwartet also ein schwierige auszurechnender Auswärtsgegner, wobei Coach Pastushenko auf die Rückkehr von Kapitän Tim Modersitzki hofft. Der Flügelspieler konnte bisher aufgrund seiner Handgelenksverletzung allerdings nicht voll trainieren. Sein Status wird sich daher erst kurzfristig entscheiden. Ebenso angeschlagen sind Center Klaus Schille und Aufbauspieler Sajmen Hauer, allerdings ist der Einsatz der dritt- und viertbesten RSV-Werfer wohl nicht gefährdet. Ebenso wie beim letzten Auswärtsspiel in Braunschweig ist die Mitfahrt für alle interessierten Fans im RSV-Bus kostenfrei möglich. Dieser fährt um 13:00 Uhr auf dem Parkplatz am Aldi-Parkplatz in Stahnsdorf ab.








