Speyer kommt nach Kleinmachnow / Duell der Liga-Topscorer
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Mucheba Zimba kommt am Sonntag im Trikot aus Speyer zurück nach Kleinmachnow |
Doch wer gegen den aktuellen Tabellenletzten einen Pflichtsieg erwartet, der lässt sich zu leicht vom aktuellen Tabellenbild blenden. Nach einem wirklich schwachen Saisonstart haben die Vorderpfälzer vor vier Spieltagen ihren Kader erstmals in der Vereinsgeschichte mit zwei Profispielern verstärkt. Sowohl der Amerikaner Brendan Campbell als auch der Israeli Igor Simin scheinen die fehlenden Puzzle-Teile für die Südwestdeutschen gewesen zu sein, denn seitdem gab es neben knappen Niederlagen gegen Spitzenteams am letzten Spieltag mit 97:91 auch den ersten Saisonsieg in Braunschweig. Simin hat sich mit durchschnittlich 23,4 Punkten pro Spiel nach RSV-Scharfschütze Jackson Capel (25 PpS) sogar auf Anhieb als zweitbester Werfer der Liga etabliert, so dass am Sonntag gleichzeitig das Aufeinandertreffen der beiden Liga-Topscorer ansteht. Der 2,00m große Flügelspieler aus Isreal ist allerdings nicht die alleinige Angriffswaffe der Speyerer, denn gleich fünf weitere Akteure punkten im Schnitt zweistellig. Da ist zum einen US-Boy Campbell mit starken 17,6 PpS, der zudem auch unter dem Korb aufräumt und sich zusätzlich sieben Rebounds pro Spiel angelt. Den gleichen Reboundwert kann auch der Bundesliga-erfahrene 2,09m Hüne Robin Gieseck verbuchen, der außerdem 11,6 Punkte und noch fast zwei Blocks pro Spiel erreicht. Mit Julian Krieger, der durchschnittlich 19,7 Punkte erzielt, verfügt das neue Team von Mucheba Zimba über einen weiteren hervorragenden Punktesammler. Doch auch Albert Kuppe und Armin Leber sind mit jeweils 14 Punkten pro Spiel deutlich im zweistelligen Bereich.
Es ist also bereits vorher klar, dass die Mannschaft von Trainer Vladimir Pastushenko defensiv eine deutliche Leistungssteigerung gegenüber der letzten Woche hinlegen muss, um die zahlreichen Angriffsoptionen der Domstädter zu kontrollieren. Gleichzeitig gilt es aber auch im eigenen Offensivspiel wieder zielstrebiger und vor allem nicht mehr so fehlerlastig zu agieren. Gegen Wedel standen am Ende indiskutable 34 Ballverluste zu Buche, die dem Coach und auch den mitgereisten Fans schwer im Magen lagen. „Die Mannschaft weiß, wie schlecht sie da agiert hat. Nun ist es an der Zeit ein Zeichen zu setzen, dass sie es deutlich besser kann.“, erklärt Vladimir Pastushenko. Der Trainer baut dabei auch auf die Rückkehr von Kapitän Tim Modersitzki, der in Wedel quasi mit einer Hand zwar schon wieder versuchte mitzuwirken und ein Zeichen zu setzen, der aber nach seiner Handgelenksverletzung auch erst allmählich wieder das Vertrauen in die rechte Hand zurückgewinnt.









