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» Namhafter Gegner im Pokal

RSV Eintracht empfängt am Mittwochabend den USC Heidelberg

Ob Terry Evans gegen Heidelberg wieder zum "Fliegen" ansetzt?
Im Achtelfinale des DBB-Pokals wird der RSV Eintracht Teltow / Kleinmachnow / Stahnsdorf am Mittwochabend erstmals in der Vereinsgeschichte auf den Traditionsclub USC Heidelberg treffen. Spielbeginn in der Sporthalle der Berlin Brandenburg School auf dem Kleinmachnower Seeberg ist um 18:00 Uhr. Die Nordbadener können in ihrer ruhmreichen Basketballgeschichte immerhin auf neun deutsche Meistertitel zurückblicken. Unter anderem deshalb ist Heidelberg mit seinem Olympiastützpunkt seit Jahren daher eine der Hochburgen in Sachen Basketball.

Aktuell rangiert der USC auf dem neunten Tabellenplatz der 2.Bundesliga Pro A und ist als Favorit für den Viertelfinaleinzug anzusehen. Grund dafür ist die hervorragende Qualität im Spielerkader von Trainer Torsten Daume. Mit Jibril Hodges verfügen die Südwestdeutschen über den besten Werfer und aktuellen Spieler des Monats der Liga. Beeindruckende 23,5 Punkte pro Spiel legt der physisch und technisch sehr starke Shooting Guard auf. Nahezu unmenschlich ist hierbei seine Freiwurfquote, denn 58 seiner bisher 60 Versuche fanden den Weg in den Korb, was einer Quote von fast 97% entspricht. Doch Hodges spielt nicht annähernd den Heidelberger Alleinunterhalter. Ganz im Gegenteil, denn mit Oliver Komarek (18,3 PpS) und Lyndale Burleson (17,9 PpS) stehen noch zwei weitere herausragende Offensivspieler im Kader, die beide ebenfalls zur Top Ten der gesamten Liga gehören. 2,10m Hüne Komarek ist damit gleichzeitig sogar der zweitbeste deutsche Punktesammler der Pro A und wird nur noch von Nationalspieler Rouven Roessler (BG Karlsruhe) übertroffen. Weitere Leistungsträger sind Sebastian Adeberg und Eric Vierneisel, die mit 12,9 respektive 12,5 Punkten pro Spiel ebenfalls zweistellige Ausbeuten vorweisen können. U18-Nationalspieler Danilo Barthel gehört ebenfalls zur festen Rotation und ist sicherlich auch Dank seiner 2,07m bester Shotblocker und viertbester Rebounder seines Teams.

Auf den RSV Eintracht wartet also nicht nur ein namhafter, sondern auch ein mit hervorragenden Einzelspielern besetzter Gegner, bei dem überdies gleich sieben Spieler über das Gardemaß von 2 Metern hinaus reichen. „Natürlich sind wir Underdog, aber wenn wir eine ähnliche Leistung wie letzten Sonnabend in Weißenhorn abrufen können, dann ist eine Überraschung möglich.“, blickt Coach Vladimir Pastushenko voraus. Zudem haben die Brandenburger bereits in der vorherigen Pokalrunde bewiesen, dass sie gegen Pro A-Teams bestehen können, was der BV Chemnitz beim 79:68 gemerkt hatte. Zudem darf sich die Mannschaft im Pokalwettbewerb auch wieder über die Unterstützung des Nigerianers Yusuf Ahmed freuen.

Ticketaktion fürs Weihnachtsspiel

Das Kommen zum Pokalspiel lohnt sich aber nicht nur aus sportlicher Hinsicht, sondern auch im Anbetracht auf das letzte Heimspiel des Jahres am Sonntag gegen Lich. Alle Pokaltickets gelten automatisch als Freikarte für das große Weihnachtsspiel gegen den ehemaligen Erstligisten aus Hessen, welches zur gewohnten Zeit um 17:30 Uhr starten wird. Abschließend noch ein Hinweis: Dauerkarten haben im Pokal keine Gültigkeit, sie berechtigte aber zum ermäßigten Einritt.



Geschrieben am 08.12.2009 von Marcus Boljahn

 
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