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» Großes Weihnachtsspiel gegen Traditionsverein Lich

Freier Eintritt für alle Vereinsmitglieder

Der RSV möchte gegen Lich die Hoheit in Korbnähe erringen
Zum letzten Heimspiel des Jahres 2009 empfängt der RSV Eintracht Teltow / Kleinmachnow / Stahnsdorf am dritten Adventssonntag um 17:30 Uhr die Licher Basket Bären. Damit wird zum großen Weihnachtsspiel ein traditionsreicher Verein mit Erstligavergangenheit in der Sporthalle der BBIS auf dem Kleinmachnower Seeberg gastieren. Quasi als kleines Weihnachtsgeschenk erhalten dabei alle Vereinsmitglieder freien Eintritt.

Nach zuletzt drei erfolgreiche Spielen (99:87 gegen Speyer, 91:70 in Weißenhorn und 89:79 im DBB-Pokal gegen Heidelberg) möchte der RSV Eintracht weiterhin auf der Siegerstraße verbleiben. Allerdings wird der Gast aus Lich sicherlich keine vorzeitigen Weihnachtsgeschenke verteilen. Der Traditionsverein aus Hessen steckt überraschend im Abstiegskampf und brennt nach einigen knappen Niederlagen darauf wieder aus dem Tabellenkeller zu entfliehen.

Die Basket Bären, wie der Verein seit dem Sommer jetzt neu heißt, können wie so viele andere Clubs in dieser Liga auf eine ruhmreiche Vergangenheit zurückblicken. Ende der 90er Jahre agierte Lich sogar im Konzert der ganz Großen in der 1.Bundesliga. Seit dem Abstieg in die 2.Bundesliga fungierten die Hessen lange Zeit als Farmteam von Bundesliga-Urgestein MTV Gießen. Doch finanzielle Probleme der Giessener führten letztlich dazu, dass die Licher im Sommer quasi einen Neuaufbau in der Pro B starten mussten. Nicht nur der Vereinsname änderte sich, sondern auch ein großer Teil des Spielerkaders. Die Abgänge von Johannes Lischka und Jannik Freese, die beide nur noch in der BBL bei Gießen spielen, konnten allerdings nicht adäquat ersetzt werden. Mit den beiden Amerikanern Ronell Wooten (19,6 Punkte pro Spiel) und Pedja Lazic (17,9 PpS) sowie Routinier Peer Wente (15,8 PpS) lastete die offensive Last bisher hauptsächlich auf diesen drei Schultern. Die anderen Spieler drum herum waren im Verlauf der Saison oftmals zu schwankend in ihren Leistungen, so dass die Hessen nur auf dem vorletzten Platz rangieren.

Dennoch ist der RSV Eintracht gewarnt und wird den Kontrahenten ob des vorletzten Tabellenplatzes auf keinen Fall unterschätzen. „In dieser Liga gibt es keine einfachen Spiele. Man muss immer Vollgas geben.“, weiß auch RSV-Coach Vladimir Pastushenko. Zudem wird der Trainer sicherlich im Hinterkopf haben, dass sein Team die Strapazen des Pokalspiels vom Mittwoch in den Beinen hat, währenddessen Lich bereits aus dem Wettbewerb ausgeschieden und somit spielfrei war. Personell können die Brandenburger vermutlich aus dem Vollen schöpfen, während die Licher den verletzten Aufbauspieler Viktor Klassen ersetzen müssen.

Wer direkt am Spielfeldrand zwei Plätze auf der roten Eon edis - Couch gewinnen möchte, der sollte folgende Frage richtig beantworten: „In welche Rundes das DBB-Pokals ist der RSV durch den Sieg gegen Heidelberg eingezogen?“ Die richtige Antwort sollte bis Sonnabend 14:00 Uhr per Mail an service@rsv-basketball.de geschickt werden.



Geschrieben am 11.12.2009 von Marcus Boljahn

 
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