Hinrundenabschluss gegen unberechenbare Hessen
Zum Abschluss der Hinrunde in der 2.Bundesliga Pro B reist der RSV Eintracht Teltow / Kleinmachnow / Stahnsdorf zu den Deutsche Bank Skyliners aus Frankfurt. Das Farmteam des gleichnamigen Bundesligisten rutschte durch die Lizenzübernahme von der TG Landshut im Sommer noch nachträglich in die Pro B. Die Hessen starteten überraschend gut in die Saison mit drei Siegen aus den ersten fünf Spielen, fielen danach aber in ein Loch. Aus diesem befreiten sie sich vor Jahreswechsel aber äußerst beeindruckend, als sie in souveräner Manier mit 97:83 dem bis dato ungeschlagenen Tabellenführer aus Rhöndorf die erste Niederlage zufügten und damit die eigene Negativserie von sieben Niederlagen beendeten.Der RSV Eintracht ist also mehr als gewarnt vor der Frankfurter Wundertüte. Mit den beiden Youngstern Fabian Franke (17,8 Punkte Pro Spiel) und Filmore Beck (10,9 PpS) stehen zwei U22-Nachwuchshoffnungen im Kader, die per Doppellizenz auch schon im BBL-Team zum Einsatz gekommen sind. Zusammen mit US-Playmaker Willis Gardner (16,2 PpS), Routinier Igor Starcevic (14,2 PpS) und dem aus Berlin gekommenen Armin Willemsen (16,1 PpS) bilden sie ein starkes Quintett, von dem jeder Einzelne ein Spiel fast im Alleingang entscheiden kann. Als Beleg seien die Bestmarken in dieser Saison genannt, die bei allen fünf mindestens 26 Punkte beträgt. Armin Willemsen hält mit 39 Punkten sogar den ligaweiten Rekordwert. Scharfschütze Igor Starcevic liegt mit 47 erfolgreichen Dreipunktewürfen bei einem Spiel weniger absolviert nur knapp hinter Jackson Capel, der mit 51 Treffern jenseits der Dreipunktelinie die Liga anführt. Willis Gardner ist mit 7,2 Assists pro Spiel zweitbester Vorlagengeber. „Uns erwartet eine offensivstarke und schwer auszurechnende Mannschaft. Wir müssen daher gerade in der Defensive von Anfang an hellwach sein.“, so die Marschroute von RSV-Coach Vladimir Pastushenko.
Durch den recht frühen Beginn am Sonnabend um 16:00 Uhr und den erwarteten Schneefällen steht den Brandenburgern eine zeitintensive Auswärtsfahrt in die hessische Bankmetropole bevor, die aber optimistisch angegangen wird. „Wir haben zuletzt fünf der letzten sechs Spiele gewonnen. Die Leistung zum Jahresauftakt gegen Vechta sollte der Mannschaft zusätzliches Selbstvertrauen gegeben haben. Wir wollen auch in Frankfurt daran anknüpfen.“, ergänzt Pastushenko.








