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RSV Eintracht unterliegt im Viertelfinale gegen starke BasCats

Terry Evans fliegt zum Dunking heran. Foto: Wolfgang Tobehn
Das Kapitel DBB-Pokal ist für den RSV Eintracht Teltow / Kleinmachnow / Stahnsdorf beendet. Im Viertelfinale unterlag die Mannschaft von Trainer Vladimir Pastushenko den Cuxhaven BasCats mit 63:96 (36:47).

Vor 270 Zuschauern in der Kleinmachnower BBIS-Sporthalle begann der RSV Eintracht mit der gleichen Startformation wie schon am Sonntag gegen Herten, so dass Dennis Langer wieder die Centerposition für den verletzten Klaus Schille besetzte. Hierbei bekam es der 20-jährige mit dem 209cm großen und 115kg schweren Sascha Kesselring zu tun. Aber auch auf den anderen Positionen war der RSV physisch den Norddeutschen zumeist unterlegen. Bis zum 19:20 Ende des ersten Viertels konnten die Brandenburger das Spiel allerdings noch ausgeglichen gestalten, ehe die Nordseestädter deutlich das Tempo verschärften und mit einem 19:0 Lauf scheinbar klare Verhältnisse (19:39, 15.Minute) schufen. Jackson Capel erlöste mit einem erfolgreichen Mitteldistanzwurf die RSV-Fans Mitte des zweiten Viertels. Gleichzeitig war dies die Initialzündung für die beste Phase im Spiel der Pastushenko-Schützlinge, die den Rückstand kurz vor der Halbzeit wieder auf einstellige Werte brachten (36:45, 19.Minute). Terry Evans sorgte dabei für Begeisterung auf den Rängen, als er zunächst trotz Foul von Sascha Kesselring per Dunking und kurze Zeit später nach einem Fehlwurf von Sebastian Michalak per Tip-In-Dunk abschloss.

Nach dem Seitenwechsel hielt der RSV Eintracht die Intensität im Spiel anfangs noch hoch. Allerdings gelang es nicht näher an Cuxhaven heranzukommen, denn die Gäste konnten sich in brenzlichen Situationen immer auf die individuelle Klasse von Spielmacher Lee Jeka (18 Punkte) oder den pfeilschnellen Mark Dorris (15 Punkte) verlassen. Letztlich vergrößerte sich die Führung der Niedersachsen eingangs des Schlussviertels sogar noch leicht auf 74:61. Drei schnelle Dreipunktewürfe vom bis dato kaum in Erscheinung getretenen Patrick Wischnewski machten zu Beginn des vierten Viertels dann alle Aufholhoffnungen rasch zunichte. Die Entscheidung war damit gefallen und RSV-Coach Vladimir Pastushenko, der angesichts des straffen Programms mit drei Spielen in acht Tagen schon zuvor viel durchwechselte, gab nun der jungen Garde viel Spielzeit. Die erfahrenen Gäste nutzten dies aus und erteilten dem RSV im Schlussabschnitt eine Lehrstunde in Sachen effektiver Basketball, so dass am Ende ein recht deutliches 63:96 auf der Anzeigetafel leuchtete. Cuxhaven zieht damit ins Halbfinale des DBB-Pokals ein, welches Anfang Mai im Rahmen eines Final-Four-Turniers ausgespielt wird. „Wir hatten zwei große Schwächephasen. Die erste konnten wir Dank einer Energieleistung fast wieder wettmachen, aber der Einbruch anfangs des Schlussviertels war die endgültige Entscheidung. Gegen solch einen Gegner hat man dann keine Chance mehr. Zudem waren wir physisch und dadurch beim Rebound ziemlich unterlegen.“, konstatierte Vladimir Pastushenko, der sein Team nun für die schwere Auswärtsaufgabe am Sonntag im oberfränkischen Breitengüßbach vorbereiten muss.

RSV: Evans 17, Capel 12, Hauer 12, Modersitzki 9, Langer 7, Lennartz 4, Schumann 2, Bloch, Horn, Hubbard, Michalak

Cuxhaven: Jeka 18, Dorris 15, Wischnewski 15, Kesselring 12, Williams 12, Hasenkamm 8, Fuller 7, Kleemichen 4, Stachula 4, May 1



Geschrieben am 28.01.2010 von Marcus Boljahn

 
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